Dipl.- Ökonom
 Jürgen Brückner       
        Dipl.-Ing. (FH)  
     

Aufgabenstellung:

Ursachenforschung bei Umsturz Lastzug    Ursachenforschung bei Autobahnunfall:
Holzentrindungsfahrzeug - Seitwärtsausbrechen / Brand ?

(Quelle: Polizeistation Isny)


Der Lastzug stürzte in einem Kreisverkehr bei niedriger Geschwindigkeit um, weil die Betonteile sich unter den Spanngurten nach außen bewegten und selbst die nach-
weislich gefahrene niedrige Geschwindigkeit für das
Passieren des Kreisverkehrs zu hoch war.  
Das 3D-Modell zeigt die Nachstellung einer Kurvenpassage eines Großraum-Transportes auf einer ansteigenden Zufahrt und einer horizontal liegenden Wegfahrstrecke.

Zu prüfen war, ob der Gesamtlastzug linksseitig in Kollision mit dem Boden und anderen links gelegenen Hindernissen kommen könnte.

Der Kurvenbereich war zuvor vermessen worden. Die Zugmaschine und der Sattelauflieger wurden nach Herstellerdaten nachmodelliert. Das aufliegende Großsilo wurde nach Herstellerdaten nachmodelliert. 
 
Die selbstfahrende Arbeitsmaschine (Holzentrindungsmaschine) brach nach rechts durch die Leitplanke hindurch und wurde im angrenzenden Abhang von Bäumen aufgefangen. Ein behaupteter Fahrzeugbrand konnte nicht bestätigt werden.

Mögliche Ursache für das Ausbrechen war das Wiederanlassen des Motors mit gleichzeitig arbeitender - starr gekoppelter - Haupthydraulikpumpe und sofortiger Unterstützung der hydraulischen Lenkhilfe bei rechts eingeschlagenem Lenkrad. Fahrgeschwindigkeit mind. 80 km/h.


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